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Die Gründung des AFS erfolgte 1973 auf Initiative von drei Arbeitskollegen aus dem TKC, die schon privat auf 8 mm gefi lmt hatten. Der Betrieb unterstützte das Vorhaben, indem er Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und für die Beschaffung der technischen Ausrüstung fi nanzielle Mittel bereitstellte.
Das AFS gehörte somit zu den zahlreichen Volkskunstgruppen, die im TKC-Kulturhaus ihr Domizil hatten.
Weitere Mitglieder wurden geworben bzw. kamen von selbst, so dass die Mitgliederanzahl gegen 1980 zehn Personen betrug. 1981 wurde das AFS mit dem Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ ausgezeichnet. 1983 erhielt es den Titel „Ausgezeichnetes Volkskunstkollektiv“.
Das AFS beteiligte sich mit ausgesuchten Filmbeiträgen an den jährlichen Bezirks und Republikwettbewerben (auch teilweise mit Erfolg).
Unterstützung in künstlerischer und politischer Hinsicht bei Filmvorhaben erfolgte durch das Kulturhaus und die Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) des TKC, aber auch durch das Bezirkskabinett für Kulturarbeit Cottbus sowie das Zentralhaus für Kulturarbeit in Leipzig.
Insgesamt gab es 24 Filmprojekte, davon wurden 18 fertiggestellt. Mit der Wende und der Umwandlung des TKC in eine GmbH standen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung, das AFS wurde aufgelöst. Ein Großteil der hergestellten Filmkopien konnte gerettet sowie ein Teil der technischen Ausrüstung dem Betrieb abgekauft werden.
Das alles wird jetzt von dem ehemaligen Studioleiter H. Andörfer verwaltet. Nach der Aufl ösung des Amateurfi lmstudios ging jeder seine eigenen Wege, und man verlor sich aus den Augen. Deswegen ist diese Veranstaltung am 13. Oktober 2018 etwas Besonderes, da es für die meisten der damaligen Mitglieder ein Wiedersehen nach ca. 30 Jahren ist und außerdem eine Möglichkeit, die „Machenschaften“ von damals noch mal gemeinsam anzusehen und ins Gespräch zu kommen.