online Tickets buchen

Liebe OBENKINO-Besucherinnen, liebe OBENKINO-Besucher,
leider müssen wir ab Montag, den 02.11.20 unseren Kino- und Veranstaltungsbetrieb aufgrund der aktuellen Beschlüsse wieder einstellen. Wann wir wieder öffnen dürfen …?
Bis hoffentlich bald wieder.

Kommen Sie/kommt Ihr gesund durch diese Zeit ...
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OBENKINOs


OBENKINO erhält Kinopreis des Deutschen Kinematheksverbundes


Die Jury des Kinopreises des Deutschen Kinematheksverbundes hat uns einen 1. Preis in der Kategorie: „Kino, das wagt!“ zugesprochen. Ausgezeichnet wurden Programme, die neue filmästhetische Perspektiven anbieten. Dies umfasst die Präsentation filmkünstlerischer Werke abseits des Mainstreams sowie der verschiedensten Genres. Nicht zuletzt wurden auch innovative Ansätze in Programmstruktur und die Präsentationsformen gewürdigt.

Darüber freuen wir uns sehr.

SchulKinoWochen 
im Land Brandenburg 2021 vom 14.01. bis 18.01. im OBENKINO


im Land Brandenburg 2021
vom 14.01. bis 18.01.
im OBENKINO






Britfilms #14 - das englische Schulfilmfestival
20.01. bis 29.01.2021
im OBENKINO



cinefete 21

21. französisches Jugendfilmfestival auf Tournee
01.03.2021 bis 10.03.2021
im OBENKINO




Do 25.02. bis Mi 03.03.

Ein Dokumentarfilm über Shane MacGowan. Rebell, Punk, Poet. Frontmann der legendären Band „The Pogues“.

Do 04.03. bis Mi 10.03.

ab 18. März 2021

Ein Film über Künstler*innen, die in der Spandauer Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung tätig sind.

Verschoben in 2021
Vernissage-Film-Konzert

Verschoben in 2021
Literatur&Gespräch





WINTERREISE


BRD/Dänemark 2020, 88 Min, FSK: k. A.
English with German subtitles – Originalversion mit deutschen Untertiteln
Regie: Anders Østergaard, Kamera: Henner Besuch, Musik: Dominik Schleier
Darsteller*innen: Bruno Ganz, Leonard Scheicher, Harvey Friedmann , Dani Levy, András Bálint, Izabella Nagy, Martin Goldsmith


Martin Goldsmith wuchs als ein gewöhnlicher amerikanischer Junge auf. Aber seit seiner Kindheit hing ein großer Schatten über der Familie. Der bekannte Radio- moderator wusste nur, dass seine Eltern, beide säkuläre Juden, aus Deutschland stammten und dass seine Verwandtschaft im zweiten Weltkrieg gestorben sei. Für seine Eltern hatte in Amerika ein neues Leben angefangen - ein Leben, in dem man keine Frage über die Vergangenheit stellt. Erst als erwachsener Mann, nach dem Tod seiner Mutter, brach Martin den Bann und befragte seinen Vater zu der deutschen Vergangenheit seiner Eltern und der gesamten Familie in den 30er Jahren. Die Gespräche zwischen Vater und Sohn erwecken die schöne und schmerzhafte Geschichte der Eltern über Liebe, Musik und Tod im Berlin der Kriegsjahre zum Leben. Beide waren begabte Musiker*innen, Günther noch ganz am Beginn seiner Karriere, Rosemarie schon Orchestermusikerin. Aber nach dem Erlass der Nürnberger Gesetze 1935 konnten sie nur noch als Mitglieder*innen des Jüdischen Kulturbundes auftreten, einer fragwürdigen Organisation, die vollständig von der Reichskulturkammer kontrolliert wurde. Der Film folgt den Gesprächen zwischen Vater und Sohn. Während sich die Vergangenheit der Familie mit raffiniert bearbeitetem Archivmaterial entfaltet, entsteht in der Gegenwart des Films eine langsame Annäherung zwischen Vater und Sohn, die sich anfühlt wie die Überwindung eines riesigen Grabens aus ungesagten Worten. In Sprache und Land, Heimat und Kultur waren die beiden einander fremd geblieben.


In diesem Film ist Bruno Ganz in seiner letzten Kinorolle zu erleben.



So 06.12. 16.30 Uhr