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  September 2019
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DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN


BRD/Frk/DK 2019 80 Min
Regie: Susanne Heinrich
Kamera: Agnesh Pakozdi Musik: Moritz Sembritzki, Mathias Bloech
DarstellerInnen: Marie Rathscheck, Yann Grouhel, Nicolo Pasetti, Pero Radicic, Monika Wiedemer

 

 

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das Melancholische Mädchen durch die Großstadt. Unterwegs begegnet sie jungen Müttern, die ihre Mutterschaft als religiöses rweckungserlebnis feiern, findet Unterschlupf bei einem abstinenten Existenzialisten, für den Sex „auch nur noch ein Markt“ ist, und wartet in einer Drag Bar „auf das Ende des Kapitalismus“. Ihr Versuch, ein Buch zu schreiben, scheitert am ersten Satz des zweiten Kapitels, und sie findet keinen Platz zwischen Kunstgalerien, Yoga-Studios und den Betten fremder Männer. Statt sich zu bemühen hineinzupassen, fängt das Melancholische Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten.
Eine Forschungsreise in 15 komischen Begegnungen durch unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisierung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-Spiritualität, Ernüchterung und Glückszwang ...
Susanne Heinrichs Debütfilm verbindet Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Zitaten, die man in Neonbuchstaben auf Werbetafeln leuchten sehen will.
Die 1985 in Oschatz bei Leipzig geborene Regisseurin hat für ihren Debütfilm den Max Ophüls Preis 2019 sowie den Hauptpreis beim 16. Neisse Filmfestival 2019 gewonnen. Heinrich hatte ab 2004 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Es erschienen bislang verschiedene Bücher von ihr, unter anderem die Romane „Die Andere“ (2007) und „So, jetzt sind wir alle mal glücklich“ (2009).



Do 05.09. 19 Uhr
Fr 06.09. 19 Uhr
Sa 07.09. 19.30 Uhr
Mo 09.09. 20 Uhr
Mi 11.09. 18.30 Uhr
Film&Gespräch
Nach dieser Vorstellung findet ein Gespräch mit der Regisseurin per Internetübertragung statt.
Moderation: Erik Schiesko