Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund der Corona-Epidemie und der damit einhergehenden Schließung sämtlicher kulturellen Einrichtungen im Land Brandenburg kommt es bis vorerst Sonntag, den 19.04. 2020 zu einer vollständigen Film- und Veranstaltungspause.
Wir hoffen, Ihnen unser Programm bald wiederanbieten zu dürfen und geben Ihnen an dieser Stelle schon mal eine Vorschau.

Bitte bleiben Sie gesund.

Wir kommen wieder. – Mit guter Filmkultur und mehr …

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OBENKINOs



 VORSCHAU 

Einsatz voraussichtlich im Mai

Einsatz auf unbestimmte Zeit verschoben

Einsatz auf unbestimmte Zeit verschoben

Filmstart auf unbestimmte Zeit verschoben

Einsatz auf unbestimmte Zeit verschoben

Voraussichtlicher Starttermin
14. Mai 2020

Voraussichtlicher Starttermin
21.Mai 2020

Neuer voraussichtlicher Starttermin
11. Juni 2020

Voraussichtlicher Starttermin
30. Juli 2020

Neuer voraussichtlicher Starttermin
17. September 2020

Voraussichtlicher Starttermin
03.Dezember 2020

Auch wenn unser Kino auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben wird, müssen Sie nicht auf große Filme verzichten!

In Zusammenarbeit mit "Kino on Demand" bieten wir Ihnen ein umfassendes Film-Programm mit Neuheiten, Klassikern und Geheimtipps. Sie können die Filme online direkt bei uns ausleihen und erhalten beim ersten und bei jedem fünften Filmabruf einen 5 Euro-Kinogutschein, den Sie bei uns einlösen können, sobald wir wieder geöffnet haben!
Also einfach Bild anklicken - www.kino-on-demand.de -> OBENKINO auswählen -> und ganz besonderes Kino auch zu Hause genießen.


Besonderheit: Beim Streamen der aktuellen Filme WATERPROOF oder ISADORAS KINDER besteht jetzt die Möglichkeit uns direkt zu unterstützen, da der Gewinn 50/50 mit unserem Kino geteilt wird.



Film für die Schule


Anmeldungen unter: kontakt@filmernst.de oder telefonisch unter 03378/209 162,
Einritt für Schülerinnen und Schüler: 3,50 €

USA 2019, 97 Min, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Tyler Nilson, Michael Schwartz
Di 09.06. 11.30 Uhr
Fr 19.06. 9.30 Uhr

Anmeldungen unter: kontakt@filmernst.de oder telefonisch unter 03378/209 162,
Einritt für Schülerinnen und Schüler: 3,50 €

Niederlande/BRD 2019,
89 Min,
FSK: 0 – ohne Altersbeschränkung
Regie: Steven Wouterlood
Di 09.06. 9 Uhr

  April 2020
Do Fr Sa So Mo Di Mi
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SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT

 

BRD 2019, 79 Min, Regie: Annekatrin Hendel
Kamera: Martin Farkas, Thomas Plenert, Johann Feindt
Musik: Bleibeil
Mitwirkende: Sven Marquardt, Robert Paris und Dominique „Dome“ Hollenstein

 

Schon vor dem Mauerfall porträtiert der gelernte Fotograf Sven Marquardt, heute auch durch sein markantes Aussehen als Türsteher des Technoclub „Berghain“ weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, die subkulturelle Ost-Berliner Szene
in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien. Nach 25 Jahren Unterbrechung seines künstlerischen Schaffens erfindet sich Marquardt heute noch einmal neu und erlangt mit seinen Ausstellungen, Publikationen und Auftragsarbeiten Weltruhm. Nacht, Rausch, Exzess und Dunkelheit strahlen seine Werke aus, obwohl sie meist bei Tageslicht entstehen. Die Porträts seiner DJs, Musiker, Türsteherkollegen sind erotisch, lässig, schmutzig und existenziell.


„Es geht um die letzte Erwachsenengeneration der DDR.“ In ihrem neuen, wieder sehr persönlichen Film begegnet die Regisseurin Annekatrin Hendel Sven Marquardt und zwei seiner Weggefährten aus der gemeinsamen Ostberliner Punkzeit: Robert Paris und Dominique „Dome“ Hollenstein. Der Film erzählt von drei Freunden mit einer gemeinsamen Jugend, deren Werdegang geprägt ist von ihrem künstlerischen Blick auf die Welt, von Radikalität und Offenheit. Und von der unbedingten Sehnsucht nach Individualität und Unangepasstheit, Rebellion, dem Älterwerden, von Liebe und Freundschaft in zwei unterschiedlichen deutschen Werte-Systemen. Dabei werden der Vergänglichkeit immer wieder Momente und Bilder vom unbeschwerten Leben im Ostberlin der 80er Jahre entrissen. Robert Paris´ Stadtansichten im gotischen schwarz/weiß, das er, wie Sven Marquardt bei seinen Porträts, hervorragend beherrscht, erzählen leidenschaftlich von der besonderen Endzeit-Stimmung in Ostberlin.


„Eine Art filmische Dekonstruktion zur Mainstream-Meinung über die DDR-Bevölkerung.“
So zeigt sich in „Schönheit der Vergänglichkeit“ nicht nur die zarte, sensible, künstlerische Seite des Türstehers Sven Marquardt, sondern auch ein subversiver, zugespitzter Individualismus in einer Kultur, die heute pauschalisierend als „uniform“ bezeichnet wird. Und wir erfahren, wie unterschiedlich die „schrägen Vögel“ der letzten Erwachsenen-Generation der DDR auf ihr Leben schauen und wie selbstbestimmt sie heute leben ...



Do 05.03. 19.30 Uhr
Fr 06.03. 20 Uhr
Sa 07.03. 19 Uhr