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Foto © Marko Ziesemer


ÉIST!
irish music - listen&dance


Matthias Kießling (voc, git, keyb)
Eoin Duignan (uilleann pipe, irish bagpipes, low whistle)
Jeremy Spencer (fiddle, voc)

 

2009 gründete Matthias Kießling die Band ÉIST. Der Name kommt aus dem gälischen und bedeutet „Hör zu“. Die ersten Tourneen durch Deutschland bestritt Matthias Kießling gemeinsam mit Eoin Duignan (IRL), Ulliann Pipes, und Hal Parfitt Murray (DEN), Violine. Schwerpunkt war von Anfang an ein Mix aus irischer und deutscher traditioneller Musik und Texten.
Seit nunmehr 5 Jahren spielt Jeremy Spencer die Geige bei ÉIST und hat mit seinem Ausdruck und seiner Virtuosität einen wichtigen, nicht wegzudenkenden Akzent für die Band gesetzt.
Eoin Duignan, der von Anfang an dabei ist, hat mit dem wunderbar weichen Klang der Ulliann Pipes und seiner Low Whistles nicht nur den virtuosen Instrumentals und Tänzen seinen musikalischen Stempel aufgedrückt, sondern auch den Liedern und Balladen die passende Untermalung geliefert.
Matthias Kießling spielt die Gitarren und schreibt und singt die deutschen Texte zu den Liedern, die teils traditionell, teils neueren Datums sind. Das Repertoire reicht von irischen Klassikern wie „Fiddler‘s Green“ bis zu Liedern von Christy Moore oder Dave Goulder sowie eigenen Kompositionen.
2019 haben sich die drei Musiker zum zehnten Mal zusammengefunden, um eine gemeinsame Tournee zu spielen. Alle drei haben eine Reihe von Soloalben veröffentlicht, aus deren Fundus viele Stücke zu hören sein werden. Die ZuhörerInnen erwartet zum einen ein Feuerwerk virtuoser Instrumentalmusik, zum anderen ein mystisch, romantischer Ausflug in die Welt der Sagen, Lieder und Balladen Irlands.

 


Mo 25.02. 19.30 Uhr

Eintritt 15€/12€ ermäßigt
Reservierungen sind unter Tel 0355/ 380 24 30 oder fischer@gladhouse.de möglich.

 





In klassischer Jazzbesetzung formieren sich vier virtuose Größen der deutschen und polnischen Jazz-Szene zu dieser Gruppe. Lyrische Klangbilder, Einflüsse aus Jazz, Fusion und abendländischer Kunstmusik verbinden sich atmosphärisch und schreiten über die Grenzen des Jazz hinaus. Durch ein Hohes Maß an dramaturgischem Gespür entsteht viel Raum für die individuelle Entfaltung der Mitglieder und verspricht Klangreichtum und Dynamik.
Gerd Dudek ist eine Saxophonlegende, einer der großen „Tenoristen“ der letzten 50 Jahre. Seine Karriere begann in der Big Band Kurt Edelhagens. Danach war er einer der wichtigen deutschen Wegbereiter des Free Jazz – Manfred Schoof, Alexander von Schlippenbach, Globe Unity Orchestra, German All Stars, Albert Mangelsdorff - kaum ein bekannter Musiker seiner und späterer Generationen, mit denen er nicht gespielt hat oder spielt. Die Lust, sich auf etwas Neues einzulassen, erweist sich seit Jahrzehnten als eine musikalische Triebkraft dieses meisterlichen Saxophonisten.
Krzysztof Dys studierte an der „Ignacy Jan Paderewski Music Academy“ in Poznań. Seit 2007 ist er dort als Dozent tätig. Er arbeitete u.a. mit dem Vibrafonisten Jerzy Milian, dem Saxofonisten Mikolaj Trzaska oder dem Klarinettisten Waclaw Zimpel zusammen. Seit 2002 ist Krzysztof Dys Mitglied der Gruppe „Soundcheck“ von Maciej „Kocin“ Kocinski. Mit dem „Maciej Fortuna Quartett“ war er 2011 mit dem Album „Lost Keys“ für den „Fryderyki Award“ in der Kategorie „Jazz Debut des Jahres“ nominiert.
Christian Ramond studierte von 1983 bis 1987 an der Musikhochschule Köln und erhielt danach ein Stipendium der Akademie of Fine Arts in Banff (Kanada). Ramond ist ein vielseitig versierter und gefragter Bassist, der mit vielen renommierten Musikern gearbeitet hat, so z. B. Kenny Wheeler, Tomasz Stanko, Albert Mangelsdorff, Joe Pass oder Philip Catherine. Er spielt in stilistisch so unterschiedlichen Musikgruppen wie dem Theo-Jörgensmann-Quartett, dem Michel-Pilz-Trio, dem Trio DRA mit Christopher Dell, dem Michael-Heupel-Quartett oder dem Henning-Berg-Quartett. Er war bisher in mehr als 20 Ländern auf Tournee, unter anderem Neuseeland, Kanada, Sudan, Ägypten und Japan.
Der Schlagzeuger Klaus Kugel ist ein Vertreter des Modern Creative Jazz, er wurde an der Münchener Jazzschule ausgebildet. 1986 wurde er Mitglied des Michel Pilz/Itaru Oki-Quartetts.
Seit 1989 tritt er gemeinsam mit dem litauischen Saxophonisten Petras Vyšniauskas in verschiedenen internationalen Formationen auf, seit 1994 gehört er zum Quartett von Theo Jörgensmann. Seine musikalischen Partner sind u.a. Tomasz Stańko, Zbigniew Namysłowski, Perry Robinson, Charlie Mariano, Steve Swell, Robert Dick, Sirone, John Lindberg, Paweł Postaremczak, Wacław Zimpel oder Bobby Few. Seit 1999 ist er mit Petras Vysniauskas Mitglied im Ganelin Trio „Priority“ von Vyacheslav Ganelin.



Mo 04.03.19 20 Uhr


Eintritt 15€/12€ ermäßigt
Reservierungen sind unter Tel 0355/ 380 24 30 oder fischer@gladhouse.de möglich.





SCARLETT O‘ gratuliert dem Dichter
THEODOR FONTANE (1819 - 1898) zu seinem 200.
mit einem Lieder- und Geschichtenabend über seine Ehefrau
und Gefährtin EMILIE (1824 - 1902).

 

 

EMILIE FONTANE war für ihre Zeit und auf ihre Art ungewöhnlich emanzipiert - gezwungenermaßen selbstständig, denn während ihr „Herzens Theo“ tage-, wochen-, sogar jahrelang beruflich auf Reisen, Wanderungen, gar im Gefängnis und damit häuslichem Trouble entronnen war und mit Abwesenheit glänzte, hatte die Daheimgebliebene alles allein durchzustehen. So brachte sie zwischen 1851 und 1864 sieben Kinder auf die Welt, von denen drei starben; stemmte trotz Geldknappheit das gesamte Familienleben; musste wegen Geldknappheit diverse Male mit dem ganzen Tross umziehen oder sogar bei Bekannten und Verwandten unterkommen. Ganz nebenbei schrieb sie des Dichters Manuskripte ins Reine und war ihm Kritikerin und Beraterin. Der - Dank beider Schreibfreude - rege, lebenslange Briefwechsel während Theodors Reisen, gewährt aufschlussreiche Einblicke in den Alltag und auch die Wünsche und Sehnsüchte beider Eheleute. Zum Glück für Bühne und Unterhaltung ging es manchmal auch ziemlich heftig zur Sache ...
Der 200. Geburtstag des „Herzensmannes“ der EMILIE FONTANE wird 2019 allenthalben gefeiert, auch und vor allem in den Orten, die er einst für seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ durchquerte. Die Beschäftigung mit den Eheleuten FONTANE liegt für SCARLETT O‘ sehr nahe, stammt sie doch aus jenem Buckow in der Märkischen Schweiz, dessen Straßenpflaster er als „lebensgefährlich“ beschrieb: „Es weckt mit seiner hals- und wagenbrechenden Passage die Vorstellung, als wohnten nur Schmiede und Chirurgen in der Stadt, die schließlich auch leben wollen.“ Ob sich seither viel geändert hat, verschweigt der Sängerin Höflichkeit - einstweilen.
SCARLETT O‘ singt, spielt und erzählt sich in ihrem Programm durch das Leben der EMILIE FONTANE, hat eigens Gedichte von Theodor vertont und verschafft mit ihrer ausdrucksstarken und wandelbaren Stimme der Dichtergefährtin das wohlverdiente Gehör.

 


Mo 25.03. 19.30 Uhr

Eintritt 15€/12€ ermäßigt
Reservierungen sind unter Tel 0355/ 380 24 30 oder fischer@gladhouse.de möglich.


THE NU BAND wurde 1999 gegründet und ist eine klassische Working-Band, bestehend aus Musikern, die sich alle selbst als Bandleader einen Namen gemacht haben. Nach dem Tod des Trompeters Roy Campbell im Jahre 2014 wurde der deutsche Trompeter Thomas Heberer Mitglied in der Band. Dazu kommen Joe Fonda, Lou Grassi und Mark Withecage – allesamt Urgesteine der improvisierten Musik, doch nach wie vor voller Energie und
Tatendrang. Tief verwurzelt in der Jazztradition überträgt THE NU BAND die alten Jazzidiome in die Gegenwart: klassischer Bebop, Gospel, Soul, Free und viel improvisatorische Freiheit.
„… THE NU BAND. Letztere war eine von Campbells besten Gruppen und brachte ihn mit dem Saxophonisten Mark Whitecage, dem Kontrabassisten Joe Fonda und dem Schlagzeuger Lou Grassi zusammen, um einerseits die spiralige Freiheit und andererseits die bluesige Schärfe des Modern-Jazz zu erforschen. Der in Deutschland geborene Trompeter Thomas Heberer trat nach Campbells Tod in dessen Schuhe und fügt eine brillante Technik und eine explosive Dynamik bei, die Whitecage zu brüsken Schreien herausfordert und die erfahrene und trotzig swingende Rhythmusgruppe anstachelt. Ich bin mir sicher, dass es der verstorbene Trompeter liebt, diese geistreiche und mitreißende Verkörperung der Band vom Himmel aus mitzuerleben.“

(Clifford Allen, The NYC Jazz Record, Februar 2017)




Mo 01.04.19 | 20 Uhr

Eintritt 15€/12€ ermäßigt
Reservierungen sind unter Tel 0355/ 380 24 30 oder fischer@gladhouse.de möglich.