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im Konzert

ACH GISELA! – ein Gisela May-Programm

 

In der kleinen DDR „weltberühmt“ zu werden, war nicht wirklich so schwer, das gelang recht vielen. Einige wenige aus dem Osten Deutschlands aber waren wirklich in der Welt berühmt. Sie war eine solche Künstlerin - GISELA MAY.

Für die allermeisten „Ostler“ war sie eine Institution - GISELA MAY -, eine große, wenn nicht gar die Brecht-Interpretin, ein Weltstar. Die restlichen Deutschen kannten sie spätestens nach: „Sag doch nicht immer Mutti zu mir!“, in der Rolle der Mutter von Adelheid, letztere gespielt von Evelyn Hamann. Eine „Mutti“ war sie allerdings ganz und gar nicht, weder so noch so. Das riesige Repertoire der MAY umfasste neben Brecht - vertont von Weill, Eisler, Dessau - auch Lieder nach Texten von Heine, Kästner, Tucholsky und vielen anderen. Sie machte Ausflüge ins Musical, ins Kabarett, sang Chansons von Brel, dessen Texte sie sich von verschiedenen Dichtern ins Deutsche übertragen lassen hat und natürlich eigens für sie erschaffene Lieder. Eine - im wahrsten Sinne des Wortes - Spielwiese für die Musiker. Der kürzlich verstorbene Journalist, Autor und Radiomoderator STEPHAN GÖRITZ hat seine mit Gisela May über ein Jahrzehnt hinweg geführten Interviews ebenso für dieses Projekt zur Verfügung gestellt wie der Publizist, Text- und Buchautor ED STUHLER. Letzterer hat für die May nicht nur diverse Liedtexte verfaßt, sondern war ihr darüber hinaus ein guter persönlicher Freund. So kann SCARLETT O‘ über Leben und Wirken der großen Dame des Chansons in kurzen Sequenzen aus der ureigenen MAY-Perspektive erzählen.




FABIANA STRIFFLER
& QUIQUE SINESI

(BRD/ARG)
Quique Sinesi git
Fabiana Striffler vio


Mo 14. 01. 20 Uhr

 

THE NU BAND
Thomas Heberer trumpet
Mark Whitecage alto sax
Joe Fonda bass
Lou Grassi drums


Mo 01.04. 20 Uhr