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Liebe OBENKINO-Besucherinnen, liebe OBENKINO-Besucher, schön, dass Sie wieder bei uns Filme schauen …

 

Momentan können wir, entsprechend der geltenden Abstandsregelungen, noch das OBENKINO (mit 27 Plätzen), den Glad House-Saal (mit 63 Plätzen) und das Frei-Luft-Kino im Glad House-Hof mit (ca. 40 Plätzen) nutzen.


Wir empfehlen Ihnen den Online-Ticketkauf bzw. Reservierungen. (das ist nun wieder telefonisch möglich).
Aber im gesamten Haus gilt unser SCHUTZ- UND HYGIENEPLAN. Bitte informieren Sie sich.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OBENKINOs


 Film&Gespräch 

 

DER ZWEITE ANSCHLAG

 

Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.


BRD 2018, 62 Min, Regie: Mala Reinhardt
Kamera: Patrick Lohse, Katharina Degen Musik: Macarena Solervicens

 

Die Parolen der Rechten sind mittlerweile unüberhörbar geworden. Genauso die Gewalt, die sich gegen jene Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland.
DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist/innen des Films durchlebt haben. Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und einem Erstarken der Rechten haben Mai Phuong Kollath, Ibrahim Arslan und Osman Taşköprü eine Entscheidung getroffen: Sie werden nicht länger schweigen, sondern für eine lückenlose Auf-
klärung und ein Ende der Gewalt eintreten.
DER ZWEITE ANSCHLAG führt ihre Geschichten in einer vielschichtigen Erzählweise zusammen und eröffnet einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland.
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte sprechen wir mit der Regisseurin Mala Reinhardt und Mai Phuong Kollath darüber, wie die Stimmen und Geschichten der Betroffenen rassistischer Gewalt in den Mittelpunkt treten können und fragen nach den Möglichkeiten von Empowerment und Widerständigkeiten migrantischer Communities in Deutschland.



Di 10.12. 19 Uhr
Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin Mala Reinhardt und Mai Phuong Kollath (Protagonistin des Films) statt. Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, amnesty international-Gruppe Cottbus und dem OBENKINO.