Die andere Seite der Hoffnung AllesUnterKontrolle DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE BAUER UNSER THE SALESMAN WILDE MAUS EIN TAG WIE KEIN ANDERER ALL INCLUSIVE WEIT. Die Geschichte von einem
Weg um die Welt. ES WAR EINMAL IN DEUTSCHLAND... I AM NOT YOUR NEGRO JAHRHUNDERTFRAUEN YOU'LL NEVER  WALK ALONE

 

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Film

DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE


BRD 2015, 92 Min, Sprache: Deutsch/Türkisch

Ein Dokumentarfilm von Andreas Maus

 

Kamera: Hajo Schomerus
Musik: Maciej Sledziecki, Marion Wörle

Mitwirkende: Özcan Yildirim, Hasan Yildirim, Abdulla Özkan, Atilla Özer, Tamer Aldikacti, Mitat Özdemir, Metin Ilbay, Meral Sahin, Sevet Özdag, Hülya Özdag, Haydar Güray, Hasan Emektar, Ugur Yigitbasi, Gül Yigitbasi, Mehmet Koc u. Restaurant Mevlana
Taner Sahintürk (als Kuaför Özcan Yildirim), Atilla Öner (als Kuaför Hasan Yildirim), Sesede Terziyan (als Frau des Kuaförs Özcan Yildirim), Aylin Esener (als Frau des Kuaförs Hasan
Yildirim), Sebastian Weber (als Polizeilicher Ermittler)

 


Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet.
Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.
Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE, wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

 

 

 

Sa 22.04. 19 Uhr
Der Film wird in Kooperation mit Cottbus Nazifrei! im Rahmen der Aktionswochen zum „Tag der Befreiung in Cottbus“ gezeigt. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch.

Cottbus Nazifrei!